Private Krankenversicherung


Vorteile und Nachteile der PKV - GKV

Private Krankenversicherung oder Gesetzliche Krankenversicherung

Eine private Krankenversicherung birgt in der heutigen Zeit eine Menge Vorteile, die man nicht unterschätzen sollte. Gegenüber der Gesetzlichen Krankenversicherung gibt es mehr Leistungen, aber auch mehr Voraussetzungen, die man erfüllen muss.

Die Beiträge werden bei der PKV nicht nach dem Einkommen berechnet, sondern nach dem Gesundheitszustand und dem Alter. Wer viel verdient, kann hier eine Menge Geld sparen. Im Idealfall kann man hier bis zu 70% an Beiträgen sparen. Das zahlt sich auf jeden Fall aus. Verdient man in etwa 10.000 Euro pro Monat, zahlt man bei einer PKV zwischen 100 und 300 Euro. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wären dies schon rund 1300 Euro. Alleine hier lohnt sich schon ein Vergleich. Wer noch mehr sparen möchte, erhöht einfach die Selbstbeteiligung. Es gibt sogar PKV die Beiträge wieder zurück überweisen, wenn man eine Grenze nicht überschritten hat.

Weitere Vorteile sind auf jeden Fall die Zusatzleistungen. Bei der PKV ist man bestens versichert, auch dann, wenn man einen Heilpraktiker oder einen Zahnersatz benötigt. Je nach dem, welchen Tarif man wählt, bekommt man auch eine großzügige Unterstützung. Viele Leistungen werden auch garantiert, so dass man wirklich immer auf die PKV zählen kann. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung kann es immer wieder sein, dass Leistungen gestrichen werden. Besonders dann, wenn wieder Geldnot beim Staat herrscht.

Ein weiterer Vorteil der PKV ist, dass man aus verschiedenen Tarifmodellen wählen kann. Möchte man im Krankenhaus ein Einzelzimmer haben, bezahlt man natürlich ein wenig mehr für seine Versicherung. Möchte man auf diesen Punkt verzichten, spart man wiederum bares Geld. Auch in Sachen Arztwahl ist man mit einer PKV bestens bedient. Da Ärzte mehr abrechnen können, werden Privatpatienten auch gerne gesehen. Zusatzversicherungen, die es bei der Gesetzlichen KV gibt, sind bei der PKV bereits inkludiert.

Bei der privaten Krankenversicherung zahlt man immer den gleichen Beitrag. Das bedeutet im Klartext, man bezahlt während der Laufzeit nie mehr und auch die Leistungen werden garantiert nicht reduziert.

Nachteile gibt es leider auch bei der PKV. Die Behandlungen beim Arzt müssen vorfinanziert werden. Das bedeutet, man bekommt erst seinen Beitrag im Nachhinein rückerstattet. Wer eine sehr teure Behandlung benötigt, muss sich das Geld im Vorfeld ausleihen. Auch bei chronischen Krankheiten gibt es Einschränkungen, die man im Vorhinein beachten sollte.

Dennoch ist die PKV eine gute Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse. Natürlich hat man auch im Ausland die gleichen Ansprüche wie im Inland. Das ist besonders bei Überseereisen sehr praktisch. Man benötigt keine Auslandskrankenversicherung mehr und spart wiederum Kosten.

Medikamente, die notwendig sind, wie zum Beispiel bei einer Erkältung, werden die Kosten voll erstattet. Alternativmedizin muss selbst bezahlt werden, es sei denn, das Heilmittel ist wirklich in der Praxis tauglich. Rezeptgebühren können auch bei der PKV anfallen. Zum Beispiel bei der Pille und Medikamente, die man nicht wirklich benötigt. Je nach Tarif werden auch Brillen erstattet. Auf jeden Fall ist die PKV eine gute Alternative, wenn man sein Geld sparen möchte und lieber für andere Dinge ausgibt. Obwohl man weniger bezahlt, wird man als Privatpatient im Endeffekt sogar besser behandelt. Eine PKV lohnt sich auf jeden Fall.